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Android 16 QPR2 ist verfügbar

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Matthew McCullough Vice President, Product Management, Android Developer

Android 16 QPR2 ist verfügbar

Schnellere Innovationen mit der ersten Nebenversion des Android SDK

Heute veröffentlichen wir Android 16 QPR2 mit zahlreichen Verbesserungen für die Nutzerfreundlichkeit, die Produktivität von Entwicklern und die Medienfunktionen. Dies ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung der Android-Plattform, da es sich um die erste Versionhandelt, die eine Nebenversion des SDK verwendet.

Ein Meilenstein für die Plattformentwicklung: Die Nebenversion des SDK

Mit Nebenversionen des SDK können wir APIs und Funktionen schneller als mit den jährlichen Hauptversionen der Plattform bereitstellen. So können Sie die Plattform und Ihre Apps schneller mit neuen Funktionen weiterentwickeln. Im Gegensatz zu Hauptversionen, die Verhaltensänderungen enthalten können, die sich auf die App-Kompatibilität auswirken, sind die Änderungen in QPR2 weitgehend additiv, sodass weniger Regressionstests erforderlich sind. Verhaltensänderungen in QPR2 konzentrieren sich hauptsächlich auf Sicherheit oder Barrierefreiheit, z. B. den Schutz von SMS-Einmalpasswörtern oder die Unterstützung für das erweiterte dunkle Design.

Zu diesem Zweck haben wir der Klasse Build in Android 16 neue Felder hinzugefügt, mit denen Ihre App mit SDK_INT_FULL und VERSION_CODES_FULL nach diesen neuen APIs suchen kann.

if ((Build.VERSION.SDK_INT >= Build.VERSION_CODES.BAKLAVA) && (Build.VERSION.SDK_INT_FULL >= Build.VERSION_CODES_FULL.BAKLAVA_1)) {
    // Call new APIs from the Android 16 QPR2 release
}

Verbesserte Nutzerfreundlichkeit und Anpassungsmöglichkeiten

Mit QPR2 werden die Personalisierung und Barrierefreiheit von Android verbessert. Nutzer haben mehr Kontrolle darüber, wie ihre Geräte aussehen und sich anfühlen.

Erweitertes dunkles Design

Um die Nutzerfreundlichkeit für Nutzer mit Sehbehinderung, Lichtempfindlichkeit oder für Nutzer, die einfach ein dunkles Design für das gesamte System bevorzugen, zu verbessern, wurde in QPR2 eine erweiterte Option für das dunkle Design eingeführt.

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Die alte Fitbit App zeigt die Auswirkungen des erweiterten dunklen Designs. Die neue Fitbit App unterstützt direkt ein dunkles Design.

Wenn ein Nutzer die Einstellung für das erweiterte dunkle Design aktiviert, verwendet das System das Designattribut „isLightTheme“ Ihrer App, um zu bestimmen, ob die Farben umgekehrt werden sollen. Wenn Ihre App von einem der Standarddesigns für Tag und Nacht abgeleitet wird, erfolgt dies automatisch. Andernfalls müssen Sie in Ihrem dunklen Design isLightTheme="false" deklarieren, damit die Farben Ihrer App nicht versehentlich umgekehrt werden. Standardmäßige Android-Ansichten, Composables und WebViews werden umgekehrt, benutzerdefinierte Rendering-Engines wie Flutter jedoch nicht.

Diese Funktion ist hauptsächlich als Bedienungshilfe gedacht. Wir empfehlen dringend, ein natives dunkles Design zu implementieren, mit dem Sie die Darstellung Ihrer App vollständig kontrollieren können. So können Sie die Identität Ihrer Marke schützen, dafür sorgen, dass Text lesbar ist, und verhindern, dass visuelle Fehler auftreten, wenn die Benutzeroberfläche automatisch umgekehrt wird. So können Sie Ihren Nutzern eine optimierte und zuverlässige Nutzung ermöglichen.

Benutzerdefinierte Symbolformen und automatisches Design

In QPR2 können Nutzer bestimmte Formen für ihre App-Symbole auswählen, die für alle Symbole und Ordner-Previews gelten. Wenn Ihre App kein eigenes Designsymbol bietet, kann das System jetzt außerdem automatisch eines generieren, indem es einen Farbfilteralgorithmus auf Ihr vorhandenes Launcher-Symbol anwendet.

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Benutzerdefinierte Symbolformen
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Symbolform und -farbe in Android Studio testenAutomatische Farbfilterung für Systemsymbole

Interaktive Auswahlsitzungen

Die Freigabe ist jetzt dynamischer. Apps können die Benutzeroberfläche interaktiv halten, auch wenn das System-Share-Sheet geöffnet ist. So können Inhalte in der Auswahl in Echtzeit aktualisiert werden.

Produktivität und App-Leistung steigern

Wir führen Tools und Updates ein, mit denen Sie Ihren Workflow optimieren und die App-Leistung verbessern können.

Linux-Entwicklungsumgebung mit GUI-Anwendungen

Die Linux-Entwicklungsumgebung wurde erweitert, um die Ausführung von Linux-GUI-Anwendungen direkt in der Terminalumgebung zu unterstützen.

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Wilber, das GIMP-Maskottchen, wurde von Aryeom Han entworfen und ist unter der Lizenz CC BY-SA 4.0 verfügbar. Der Screenshot der GIMP-Benutzeroberfläche wird mit freundlicher Genehmigung verwendet.

KI-basierte automatische Speicherbereinigung

Die Android Runtime (ART) enthält jetzt eine KI-basierte automatische Speicherbereinigung mit gleichzeitiger Markierung und Komprimierung. Dabei werden nur neu zugewiesene Objekte bereinigt, was zu einer geringeren CPU-Auslastung und einer verbesserten Akkueffizienz führt.

Messwerte zum Widget-Engagement

Sie können jetzt Nutzerinteraktionsereignisse abfragen—wie Klicks, Scrollvorgänge und Impressionen—um besser zu verstehen, wie Nutzer mit Ihren Widgets interagieren.

Vorbereitung auf die Seitengröße von 16 KB

Um Sie auf zukünftige Architekturanforderungen vorzubereiten, haben wir Dialogfelder mit Frühwarnungen für debugfähige Apps hinzugefügt, die nicht auf 16 KB ausgerichtet sind.

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Medien, Konnektivität und Gesundheit

QPR2 bietet umfassende Updates für Medienstandards und Gerätekonnektivität.

IAMF und Audiofreigabe

Wir haben die Softwaredecodierung für Immersive Audio Model and Formats (IAMF) hinzugefügt, ein Open-Source-Format für räumliches Audio. Außerdem ist die persönliche Audiofreigabe für Bluetooth LE Audio jetzt direkt in die Systemausgabeauswahl integriert.

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Health Connect-Updates

Health Connect erfasst jetzt automatisch Schritte mithilfe der Gerätesensoren. Wenn Ihre App die Berechtigung „READ_STEPS“ hat, sind diese Daten im Paket „android“ verfügbar. Dadurch wird nicht nur der Code vereinfacht, der für die Schrittzählung erforderlich ist, sondern auch der Energieverbrauch gesenkt. Außerdem können jetzt Gewicht, Body-Mass-Index und die Rate of Perceived Exertion (RPE) in Trainingssegmenten erfasst werden.

Reibungslosere Migrationen

Eine neue API zur Datenübertragung von Drittanbietern ermöglicht eine zuverlässigere Datenmigration zwischen Android- und iOS-Geräten.

Datenschutz und Sicherheit verbessern

Sicherheit hat weiterhin oberste Priorität. Neue Funktionen sollen Nutzerdaten und die Geräteintegrität schützen.

Entwicklerbestätigung

Wir haben APIs eingeführt, um die Entwicklerbestätigung während der App-Installation zu unterstützen, sowie neue ADB-Befehle, um die Ergebnisse der Bestätigung zu simulieren. Als Entwickler können Sie Apps ohne Bestätigung mit ADB installieren. So können Sie weiterhin Apps testen, die nicht für die breite Masse der Verbraucher bestimmt sind oder noch nicht bereit für die Veröffentlichung sind.

Schutz von SMS-Einmalpasswörtern

Die Zustellung von Nachrichten mit einem SMS-Retriever-Hash wird für die meisten Apps um drei Stunden verzögert, um das Abfangen von Einmalpasswörtern zu verhindern. Die Übertragung von „RECEIVE_SMS“ wird zurückgehalten und Datenbankabfragen von SMS-Anbietern werden gefiltert. Die SMS sind für diese Apps nach der Verzögerung von drei Stunden verfügbar.

Sperrmodus

Es wird ein neuer Sicherheitsstatus auf Systemebene eingeführt: „Sperrmodus“. Wenn diese Funktion aktiviert ist (z. B. per Fernzugriff über „Mein Gerät finden“), wird das Gerät sofort gesperrt und zum Entsperren ist die primäre PIN, das primäre Muster oder das primäre Passwort erforderlich. So wird die Sicherheit erhöht. Wenn die Funktion aktiv ist, werden Benachrichtigungen und Schnellaktionen auf dem Sperrbildschirm ausgeblendet und die biometrische Entsperrung kann vorübergehend deaktiviert werden.

Jetzt starten

Wenn Sie nicht am Beta- oder Canary-Programm teilnehmen, sollte Ihr Pixel-Gerät in Kürze die Android 16 QPR2-Version erhalten. Wenn Sie kein Pixel-Gerät haben, können Sie die 64-Bit-Systemabbilder mit dem Android Emulator verwenden in Android Studio. Wenn Sie derzeit die Android 16 QPR2-Betaversion verwenden und die Android 16 QPR3-Betaversion noch nicht installiert haben, können Sie sich vom Programm abmelden. Dann wird Ihnen die Release-Version von Android 16 QPR2 over the air angeboten.

Für eine optimale Entwicklung mit Android 16 QPR2 empfehlen wir die Verwendung des neuesten Canary-Builds von Android Studio Otter.

Vielen Dank noch einmal an alle, die an unserem Android-Betaprogramm teilgenommen haben. Wir sind gespannt darauf, wie Sie die Updates in Android 16 QPR2 in Ihren Apps nutzen.

Vollständige Informationen zu Android 16 QPR2 finden Sie auf der Android 16-Entwicklerwebsite.

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