Da neue Formfaktoren wie das Pixel 10 Pro Fold in das Android-Ökosystem aufgenommen werden, ist die adaptive App-Entwicklung unerlässlich, um eine hochwertige Nutzererfahrung auf Smartphones, Tablets und Faltgeräten zu schaffen. Nutzer erwarten, dass sich die Benutzeroberfläche Ihrer App nahtlos an diese verschiedenen Größen und Ausrichtungen anpasst.
Damit Sie diese dynamischen Benutzeroberflächen effizienter erstellen können, geben wir bekannt, dass die Compose Adaptive Layouts Library 1.2 offiziell in die Betaphase eintritt. Diese Version bietet leistungsstarke neue Tools zum Erstellen ansprechender, responsiver Benutzeroberflächen für dieses wachsende Geräte-Ökosystem.
Leistungsstarke neue Tools für mehr Möglichkeiten
Die Compose Adaptive Layouts-Bibliothek ist unser grundlegendes Toolkit zum Erstellen von Benutzeroberflächen, die sich an verschiedene Fenstergrößen anpassen. Diese neue Betaversion bietet leistungsstarke Funktionen, mit denen Sie anspruchsvolle Layouts mit weniger Code erstellen können. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören:
- Leistungsstarke neue Layoutstrategien:In der Betaversion werden neue Layoutstrategien wie reflow und levitate eingeführt, mit denen Sie dynamische Layouts erstellen können, die sowohl auf dem äußeren als auch auf dem inneren Display eines Geräts wie dem Pixel 10 Pro Fold oder dem Galaxy Z Fold7 und Z Flip7 gut aussehen.
- Neue Fenstergrößenklassen:Mit dieser Version wird die integrierte Unterstützung für die neuen Fenstergrößenklassen „Large“ und „Extra-Large“ eingeführt. Diese neuen Haltepunkte sind unerlässlich, um umfangreiche Änderungen der Benutzeroberfläche mit mehreren Bereichen auf großen Bildschirmen wie Tablets und großen faltbaren Smartphones zu entwerfen und auszulösen.
Zwei neue Strategien zur Anpassung von Bereichen: Umfließen (links) und Schweben (rechts)
Eine vollständige Liste der Änderungen finden Sie in der offiziellen Release-Dokumentation. Leitfäden zu kanonischen Layouts und zum Erstellen eines Layouts für den unterstützenden Bereich
Mehr Nutzer auf jedem Bildschirm ansprechen
Eine adaptive Denkweise ist mehr als eine Best Practice – sie ist eine Strategie für Wachstum. Es geht nicht nur darum, dass Ihre App auf einem größeren Bildschirm funktioniert, sondern auch darum, dass sie durch eine intuitivere Bedienung für Nutzer attraktiver wird. Anstatt ein einspaltiges Layout einfach zu dehnen, sollten Sie überlegen, wie Sie den zusätzlichen Platz nutzen können, um effizientere und ansprechendere Inhalte zu präsentieren.
Das ist das Kernprinzip hinter dynamischen Layoutstrategien wie reflow, einer leistungsstarken neuen Funktion in der Betaversion von Compose Adaptive Layouts 1.2, die Sie beim Erstellen dieser UIs unterstützt. Ein guter Ausgangspunkt ist beispielsweise die Einführung eines Layouts mit mehreren Bereichen. Wenn Sie eine Liste und die zugehörige Detailansicht nebeneinander anzeigen, müssen Nutzer weniger tippen und können Aufgaben schneller erledigen.
Diese Art der durchdachten adaptiven Entwicklung steigert das Engagement wirklich. Wie wir in der letzten Folge von #TheAndroidShow hervorgehoben haben, sind Nutzer, die eine App sowohl auf ihrem Smartphone als auch auf einem größeren Bildschirm verwenden, fast dreimal so aktiv. Adaptive Entwicklung macht nicht nur Ihre aktuellen Nutzer zufriedener, sondern schafft auch eine wertvollere und überzeugendere Erfahrung, die zu dauerhafter Loyalität führt und Ihnen hilft, neue Nutzer zu erreichen.
Das wachsende Android-Ökosystem, von faltbaren Geräten bis hin zu Computern
Dieser Trend zu adaptivem Design erstreckt sich auf das gesamte Android-Ökosystem. Vom neuen Pixel 10 Pro Fold bis hin zu den neuesten faltbaren Samsung Galaxy-Geräten haben Entwickler die Möglichkeit, eine große und wachsende Nutzerbasis auf über 500 Millionen Geräten mit großem Display zu erreichen.
Deshalb investieren wir auch weiterhin in zukunftsweisende Funktionen wie Connected Displays, die derzeit in der Entwicklervorschau verfügbar sind. Diese Funktion eröffnet neue Oberflächen und Interaktionsmodelle für Apps und ermöglicht echte Desktopfunktionen und Workflows im Multi-Instanz-Modus. Wir haben bereits Details dazu veröffentlicht, wie Sie mit der Entwicklervorschau für verbundene Displays beginnen und sehen können, wie sie die Zukunft von Erlebnissen für verschiedene Geräte prägt.
Adaptive Prinzipien in der Praxis
Entwickler, die ihre Apps für diese adaptive Zukunft vorbereiten möchten, sollten die folgenden Best Practices beachten:
- Bestandsaufnahme:Der erste Schritt besteht darin, den aktuellen Stand zu ermitteln. Testen Sie Ihre App auf einem Gerät mit großem Display oder mit dem Emulator mit anpassbarer Größe in Android Studio, um Verbesserungsmöglichkeiten zu ermitteln, z. B. gestreckte Benutzeroberflächen oder Probleme mit der Nutzerfreundlichkeit.
- Optimierte Layouts unterstützen:Verwenden Sie Bibliotheken wie Compose Adaptive Layouts, um eine Benutzeroberfläche zu erstellen, die sich an verschiedene Fenstergrößen und Geräteausrichtungen anpasst. Ihre App sollte sowohl im Hoch- als auch im Querformat gut funktionieren, ohne die Ausrichtung einzuschränken.
- Nicht nur an Touch denken:Eine gute adaptive Benutzeroberfläche unterstützt alle Eingabemethoden. Das geht über die grundlegenden Funktionen hinaus und umfasst durchdachte Details, die Nutzer erwarten, z. B. Hover-Zustände für Mauszeiger, Kontextmenüs bei Rechtsklick und Unterstützung für Tastenkürzel.
Das Potenzial Ihrer App ist nicht mehr auf einen einzelnen Bildschirm beschränkt. In der Designgalerie für große Bildschirme und den Qualitätsrichtlinien für Apps finden Sie Inspirationen für Ihre App. Unter developer.android.com/adaptive-apps finden Sie Designmuster, offizielle Anleitungen und Beispiel-Apps, die Sie für jedes Falt- und Flip-Gerät sowie für jeden Bildschirm benötigen.
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