Fallstudien
Wie FotMob die geräteübergreifende Suche genutzt hat, um die Wear OS-Nutzung zu steigern
Lesezeit: 3 Minuten
FotMob verzeichnete vor Kurzem den größten Anstieg an einem einzelnen Tag bei Wear OS-Nutzern seit 5 Jahren – das 2- bis 3‑Fache des täglichen Durchschnitts. Das Geheimnis? Ein einfacher geräteübergreifender Installationsvorgang, der Nutzern hilft, Ihre Wear OS App direkt auf ihrem Smartphone zu finden.
FotMob ist eine der weltweit beliebtesten Fußballplattformen, die für ihre mobile App bekannt ist, die Echtzeit-Spielstände, statistische Analysen und Nachrichten bietet.
FotMob ist nicht nur als mobile App, sondern auch für Wear OS verfügbar. So können Nutzer die neuesten Ergebnisse und Resultate direkt auf ihrem Handgelenk im Blick behalten.
Viele FotMob-Nutzer verfolgen Spiele live. Das passiert oft, wenn sie ihr Smartphone gerade nicht aktiv verwenden, sagt Roy Solberg, Android Tech Lead bei FotMob. „Mit Wear OS können Fans Spielstände, Spielereignisse und Updates direkt am Handgelenk abrufen. Wir haben es daher als natürliche Erweiterung von FotMob angesehen.“
FotMob bietet eine reibungslose Nutzung auf verschiedenen Formfaktoren, sodass Nutzer die Plattform in der für sie bequemsten Form nutzen können. Dazu gehört auch, dass Einstellungen und Präferenzen wie Lieblingsteams geräteübergreifend synchronisiert werden.
Die Discovery-Lücke
Obwohl viele FotMob-Nutzer ein Wear OS-Gerät haben, war dem Team bewusst, dass einige Nutzer die Wear OS-App möglicherweise nicht kennen. Daher suchte es nach technischen Möglichkeiten, Nutzer direkt in der Smartphone-App über die Wear OS-App zu informieren und sie zur Installation zu bewegen.
Glücklicherweise bietet die Wearable-Bibliothek auf Android und Wear OS genau die Bausteine, die FotMob benötigte, um eine In-App-Funktion zu entwickeln, die genau das ermöglicht.
Geeignete Wear OS-Geräte erkennen
In der FotMob-Smartphone-App hat das Team NodeClient verwendet, um verbundene Wear OS-Geräte zu identifizieren, die für die Wear OS-App infrage kommen:
val connectedNodes = nodeClient.connectedNodes.await()
Außerdem hat das Team eine Funktion in der Wear OS-App definiert, die angibt, dass FotMob auf dem Gerät installiert ist. Dies wird als XML-Ressource im Wear OS-Paket definiert und dann in der Smartphone-App abgefragt:
val nodesWithApp = capabilityClient .getCapability(CAPABILITY_WEAR_APP, CapabilityClient.FILTER_REACHABLE) .await() .nodes
Indem das Team nur nach Knoten ohne die Funktion gesucht hat, wurde sichergestellt, dass in der FotMob-Smartphone-App nur Wear OS-Geräte ohne die App aufgeführt werden.
Installationsvorgang starten
Das FotMob-Team hat eine informative halbseitige Aufforderung entwickelt, die den Nutzer schnell auf die Möglichkeit aufmerksam macht, die App zu installieren. Er kann die Installation starten oder die Aufforderung schließen. Die Aufforderung enthält einen gut sichtbaren Screenshot der Wear OS-App, damit der Nutzer sofort sehen kann, wie die App auf seiner Smartwatch aussehen könnte.
Zum Starten der Installation verwendet die App die RemoteActivityHelper API, um den Google Play Store auf der Smartwatch zu starten:
val remoteActivityHelper = RemoteActivityHelper(context) remoteActivityHelper.startRemoteActivity( Intent(Intent.ACTION_VIEW) .setData("market://details?id=${context.packageName}".toUri()) .addCategory(Intent.CATEGORY_BROWSABLE), nodeId ).await()
Ergebnisse
„Die Wearable APIs haben die Implementierung einfach gemacht“, sagt Roy. „Da wir verbundene Geräte erkennen und Funktionen abfragen konnten, konnten wir schnell feststellen, ob die Smartwatch-App bereits installiert war. Danach ging es hauptsächlich darum, eine Aufforderung zu entwerfen, die für Nutzer hilfreich und nicht aufdringlich ist.“
Die Einführung der geräteübergreifenden Installation führte zum größten Anstieg der installierten Zielgruppe von FotMob auf Wear OS an einem einzigen Tag seit 5 Jahren. Die Installationsrate war 2- bis 3-mal höher als normal. Innerhalb von 48 Stunden nach der vollständigen Einführung der Funktion wurden über 1.500 neue Installationen der Smartwatch-App verzeichnet¹.
„In den ersten zehn Tagen konnten wir einen deutlichen Anstieg der neuen Wear OS-Installationen verzeichnen“, so Roy. „Die Smartwatch-App gibt es schon seit Jahren, aber diese Kampagne hat bestätigt, dass viele Nutzer mit kompatiblen Geräten einfach nicht wussten, dass es sie gibt.“
Geräteübergreifende Installationen
Zusätzlich zur von FotMob verwendeten Lösung haben wir jetzt eine Bibliothek eingeführt, mit der sich diese geräteübergreifenden Installationsvorgänge noch einfacher implementieren lassen: die Bibliothek für In-App-Installationsaufforderungen.
Im Folgenden sehen Sie ein Beispiel dafür, wie Sie einen Installations-Prompt an der entsprechenden Stelle in Ihrer App hinzufügen:
val crossDevicePromptManager = CrossDevicePromptManagerFactory.create(activity) val request = CrossDevicePromptInstallationRequest.create() try { val info = crossDevicePromptManager.requestInstallationPromptFlow(request).await() crossDevicePromptManager.launchPromptFlow(activity, info).await() } catch (e: CrossDevicePromptException) { Log.e(TAG, "Cross-device prompt failed with error: ${e.errorCode}", e) }
Nächste Schritte: Beginnen Sie noch heute mit der Erstellung Ihrer eigenen geräteübergreifenden Journey
Im DataLayer-Beispiel erfahren Sie, wie Sie Ihrer App geräteübergreifende Funktionen hinzufügen können. Außerdem können Sie sich die neue Bibliothek für In-App-Installationsaufforderungen ansehen, die Ihnen Optionen bietet, wie Sie Nutzern bei der geräteübergreifenden Installation helfen können.
[1] Installationsdaten aus der Play Console
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