Fallstudien
Ultrahuman führt Funktionen mit Gemini in Android Studio 15% schneller ein
Lesezeit: 2 Minuten
Ultrahuman ist ein Startup im Bereich Gesundheitstechnologie, das Nutzern täglich Einblicke in ihr Wohlbefinden gibt. Die Daten stammen von den Wearables des Unternehmens, z. B. dem RING Air und dem M1 Live Continuous Glucose Monitor (CGM). Das Ultrahuman-Team hat die kontextsensitiven Tools von Gemini in Android Studio genutzt, um den Entwicklungsprozess zu optimieren und zu beschleunigen.
Die Ultrahuman-App wird von einem kleinen Team aus nur acht Entwicklern verwaltet. Sie konzentrieren sich auf die Entwicklung von Funktionen, die ihre Nutzer lieben, und haben einen Rückstand bei der Behebung von Fehlern und den erforderlichen Leistungsverbesserungen, was viel Zeit in Anspruch nimmt. Das Team musste die Anzahl der Funktionsverbesserungen erhöhen und auch die Leistungsverbesserungen vornehmen, ohne die Mitarbeiterzahl zu erhöhen. Eine der größten Möglichkeiten bestand darin, den Zeit- und Arbeitsaufwand für den Rückstand zu reduzieren. Jede Stunde, die bei der Wartung gespart wird, kann in die Entwicklung von Funktionen für die Nutzer investiert werden.
Technische Hürden überwinden und Leistung mit Gemini steigern
Das Team hat Gemini in Android Studio integriert, um zu prüfen, ob die KI-gestützten Tools den Workflow verbessern können, indem sie viele Android-Aufgaben übernehmen. Zuerst hat sich das Team an den Gemini-Chat in Android Studio gewandt. Ziel war es, einen Prototyp für die GATT-Server-Implementierung für die Bluetooth Low Energy (BLE)-Verbindung der Anwendung zu erstellen.
Arka, Android Development Lead bei Ultrahuman, erklärt: „Mit Gemini konnten wir in weniger als einer Stunde einen funktionierenden Prototyp erstellen – etwas, das uns sonst mehrere Stunden gekostet hätte.“ Die von Gemini bereitgestellte BLE-Implementierung funktionierte perfekt für die Synchronisierung großer Mengen von Sensordaten von Gesundheitssensoren, während die App im Hintergrund ausgeführt wurde. Dadurch wurde der Datensynchronisierungsprozess verbessert und die Akkulaufzeit sowohl des Android-Smartphones des Nutzers als auch des gekoppelten Wearables von Ultrahuman verlängert.
Neben dieser zentralen Herausforderung war Gemini auch sehr hilfreich bei der Suche nach algorithmischen Optimierungen in einer benutzerdefinierten Open-Source-Bibliothek, beim Verweisen auf hilfreiche Dokumentation, beim Kommentieren von Code und bei der Analyse von Absturzprotokollen. Das Ultrahuman-Team nutzte auch die Codevervollständigung, um sich das Schreiben von sich wiederholendem Code zu erleichtern, die Jetpack Compose-Vorschaugenerierung, um bei der UI-Entwicklung schnell Iterationen durchzuführen, und den Agent-Modus, um komplexe, projektweite Änderungen zu verwalten, z. B. das Rendern eines neuen gestapelten Balkendiagramms, das Backend-Datenmodellen und UI-Modellen zugeordnet war.
Produktivität steigern und Funktionen schneller bereitstellen
Durch diese Verbesserungen spart das Team jede Woche Dutzende von Stunden. Die gewonnene Zeit wird genutzt, um den Beta-Nutzern von Ultrahuman neue Funktionen 10 bis 15% schneller zur Verfügung zu stellen. So hat das Team beispielsweise einen neuen In-App-KI-Assistenten für Nutzer entwickelt, der auf Gemini 2.5 Flash basiert. Das UI-Design, die Architektur und Teile der Nutzererfahrung für diese neue Funktion wurden ursprünglich von Gemini in Android Studio vorgeschlagen. Das zeigt einen vollständigen KI-gestützten Entwicklungsprozess.
Android-Entwicklung mit Gemini beschleunigen
Die Expertenempfehlungen von Gemini für Android, die in Android Studio integriert sind, helfen Android-Entwicklern, weniger Zeit mit der Suche in der Dokumentation und dem Schreiben von Boilerplate-Code zu verbringen. So bleibt mehr Zeit für Innovationen.
Hier erfahren Sie, wie Gemini in Android Studio Ihrem Team helfen kann, komplexe Probleme zu lösen, Workflows zu optimieren und neue Funktionen schneller zu veröffentlichen.
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